Aktuelles aus der Kategorie 'Forschung'

Wohnbausanierung im Blaurackenland

17. November 2016

vortragdsc_9734

Die kalten Tage der letzten Woche waren ideal um ins Gelände zu fahren und die Nistkästen der Blauracken mit unserem Traktorlift zu erreichen.

Nach den letzten Niederschlägen ist das Wasser nicht mehr versickert und nun gefrohren

Nach den letzten Niederschlägen ist das Wasser nicht mehr versickert und nun gefrohren

Alois Absenger und die Mannschaft haben schon im Morgengrauen bei minus 7 °C mit dem Reinigen der Nistkästen begonnen. Den ganzen Beitrag lesen »

50 neue Streuobstbäume für unsere Obstgärten

10. November 2016
Die Mannschaft im Naturschaugarten

Die Mannschaft im Naturschaugarten

Die zweite große Streuobstaufforstungsaktion wurde gestern gestartet. Insgesamt werden am Rosenberg und in Hofberg über 50 neue Bäume gepflanzt. Die Hochstammsorten kommen aus dem Arche Noah-Garten Schafnase von Dr. Michael Suanjak, der höchsten Wert auf die Resistenzkraft der Bäume legt. Die Edelreiser kommen aus unseren Gärten. Den ganzen Beitrag lesen »

Regionalpark Idrien – Zwischen Kuhglocken und Quecksilber

1. November 2016
Das Wappen von Idrien mit dem Chemischen Zeichen für Merkury = Quecksilber

Das Wappen von Idrien mit dem chemischen Zeichen für Merkury = Quecksilber

Auf Einladung von Andrej Piltaver trafen sich Pilzexperten aus drei Ländern zu einer gemeinsamen Arbeitswoche in Idrien. Das liegt genau zwischen Ljubliana und Triest. Das Gebirge liegt an der nördlichen Grenze des dalmatinischen Karststockes.

Wilder See - die nördlichste Karstquelle über 200 m tief

Wilder See – die nördlichste Karstquelle über 200 m tief

Es schließen hier amorphe Kalkgesteine an und durch die Bruchlinien zwischen den beiden Gesteinsarten sind hier Erze hervorgetreten. Das Erz, dass die Region weltweit berühmt gemacht hat ist Zinnober, indem das Merkury, bzw. Quecksilber gebunden vorliegt. Es wurde im 16. Jhdt entdeckt und während der Österreichischen Monarchie ausgebeutet. Den ganzen Beitrag lesen »

Geflügelter Patient

13. Oktober 2016

 

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung

Der Uhu knackt mit dem Schnabel und sortiert seine Umgebung – Frau Gmeiner und Andreas

Vor wenigen Tagen kam ein Anruf von Familie Gmeiner aus St. Anna am Aigen. Ein großer Vogel liegt auf der Terrasse. Der Jäger war schon da und hat nachgesehen. Er kann da nichts machen. Also sind Andreas Tiefenbach und ich aufgebrochen und haben uns das Tier geholt. Auf der Terrasse liegt ein ausgewachsener Uhu. Die Beine des Uhus bewegten sich nicht, aber die Flügel sind noch intakt. Am Schnabel sieht man Blutreste, aber er schaut noch ganz hell in die Kamera und knackt mit dem Schnabel, dass es eine Freude ist. Eine Bleivergiftung vermutet Andreas. Die größeren Vögel haben eine sehr starke Magensäure. Wenn sie angeschossenes Wild verspeisen, dann lößt die Magensäure das Blei. Es greift die Nervenzellen im Körper an und lößt Lähmungen in den Beinen aus. Zumindest wird das bei Adlern und Wasservögeln immer wieder beobachtet. Das ist zumindest eine Vermutung. Wir fuhren zum Tierarzt nach Fehring. Dr. Eder untersuchte den Uhu kann aber keine gröberen Verletzungen finden. Er rief die Wildtierkunde in Wien an. Die konnten aber nicht helfen. Also musste der Vogel zu den Profis. Andreas brachte ihn nach Kornberg in die Greifvogelstation von Herbert Völkl. Wir warteten dann, ob er es überleben wird. Schon einen Tag später erfahren wir, dass der Uhu wieder friesst und sitzen kann. Es war höchstwahrscheinlich doch ein Zusammenstoß mit einem Fahrzeug. Dadurch ist die Wirbelsäule gestaucht worden. Dem Uhu geht es verhältnismäßig gut. In wenigen Tagen sollte er wieder fliegen können. Den ganzen Beitrag lesen »

Pilze, Pilze, Pilze

10. Oktober 2016
Auch der Butterpilz liebt die Kiefer

Auch der Butterpilz liebt die Kiefer

Wann erscheinen eigentlich die Pilzfruchtkörper und warum? Dieser Frage gehen tausende Pilzfreunde immerzu auf den Grund. Viele schauen dabei auf das Wetter, andere wiederum auf den Mond und seine Phasen. Das die Pilze ihre Fruchtkörper aus einem ganz bestimmten Grund in die Höhe treiben, darüber denken nur wenige nach.

Der Goldröhrling und die Lärche sind ein Team

Der Goldröhrling und die Lärche sind ein Team

Da muss man jetzt aber auch unterscheiden. Es gibt natürlich einige Funktionen, die die Pilze erfüllen. Die einen fördern das Leben der Pflanzen und Tiere und stehen daher mit deren Zyklen eng in Verbindung. Wenn zum Beispiel der Baumsame reift, dann muss schon ein Mykkorhizapartner im Boden dabei sein. Das heißt, dass der Pilz schon vor der Samenreife mit seiner Entwicklung fertig sein muss. Bei den Lichtkeimern, wie den Eichen sieht man das ganz besonders gut. Die meisten Pilzfruchtkörper ihrer Symbiosepartner werden ebenfalls auf lichten Flächen stehen. Der Waldrand ist daher ein geeigneter Platz für Eichenbegleiter, wie den Sommersteinpilz. Auch die parasitischen Pilze sind an die Lebensabschnitte ihrer Wirte gebunden.

Der Wurzelschwamm ist der größte Feind der Nadelbäume

Der Wurzelschwamm ist der größte Feind der Nadelbäume

Die Waldstreuzersetzer wiederum müssen ihre Fruchtkörper bilden, bevor das meiste Laub von den Bäumen fliegt. Erst so werden die Pilzsporen in der Laubmasse keimen können und im nächsten Jahr für den Abbau der Streu sorgen.

Der Rotbrauen Schwarzstielporling zersetzt liegende Laubholzstämme

Der Rotbrauen Schwarzstielporling zersetzt liegende Laubholzstämme

Es stimmt schon, die meisten Pilzfruchtkörper erscheinen im Herbst, wenn die Tage kürzer und die Luftfeutigkeit höher ist. Da ist aber gerade auch die Hauptzeit der Vermehrung und des Laubfalls. Wer mehr wissen will: Der Naturführer Vulkanland informiert. Den ganzen Beitrag lesen »