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Wochenlang haben die Vorbereitungsarbeiten für das diesjährige Blaurackenfest gedauert. Da wurden Keramiken angefertigt, Stoffpatscheln gestrickt und Kuchen gebacken. Da wurden auch Gehege für die seltenen Haustierrassen gebaut, das Naturschaugartengelände gemähd, die Wespenspinnen gefüttert. Und schließlich der ganze Platz gesäubert und für das Fest beschattet und mit genug Sitzmöglichkeiten ausgestattet. 40 freiwillige Helfer haben zudem dem Fest einen Erfolg beschert. Lothar Lässer, sein Freund Kurt und die Musiker von der Grobnbauernblos waren allesamt gut drauf, die Küche der Stainzer Stubn hat ihr Bestes gegeben und die Gäste waren zufrieden. Mit den Kutschen vom Lechner und Gaspar ging´s hinaus zu den Blauracken, die Scheckenziegen vom Feldgitscher und die Wollschweine vom Augustin im Garten waren der Hingucker und haben sich sichtlich wohl gefühlt. Sie waren, wie die Gäste gut gelaunt und wollten den Platz nicht mehr verlassen. So gab es noch eine Schnitzeljagd zum Abschluss, weil einige Wollschweine reisaus genommen hatten. Der internationalen Jugendgruppe wurde das Noargeltrinken erklärt, wieder ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung. weiterlesen »

 
8. August 2016

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Wochenlang haben die Vorbereitungsarbeiten für das diesjährige Blaurackenfest gedauert. Da wurden Keramiken angefertigt, Stoffpatscheln gestrickt und Kuchen gebacken. Da wurden auch Gehege für die seltenen Haustierrassen gebaut, das Naturschaugartengelände gemähd, die Wespenspinnen gefüttert. Und schließlich der ganze Platz gesäubert und für das Fest beschattet und mit genug Sitzmöglichkeiten ausgestattet. 40 freiwillige Helfer haben zudem dem Fest einen Erfolg beschert. Lothar Lässer, sein Freund Kurt und die Musiker von der Grobnbauernblos waren allesamt gut drauf, die Küche der Stainzer Stubn hat ihr Bestes gegeben und die Gäste waren zufrieden. Mit den Kutschen vom Lechner und Gaspar ging´s hinaus zu den Blauracken, die Scheckenziegen vom Feldgitscher und die Wollschweine vom Augustin im Garten waren der Hingucker und haben sich sichtlich wohl gefühlt. Sie waren, wie die Gäste gut gelaunt und wollten den Platz nicht mehr verlassen. So gab es noch eine Schnitzeljagd zum Abschluss, weil einige Wollschweine reisaus genommen hatten. Der internationalen Jugendgruppe wurde das Noargeltrinken erklärt, wieder ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung. weiterlesen »

3. August 2016
Die internationale Gruppe mit ihren Betreuern vom Verein L.E.i.V.

Die internationale Gruppe mit ihren Betreuern vom Verein L.E.i.V.

Schon am 2. Tag ihres Camp-Aufenthaltes wurden 14 Jugendliche und Asylsuchende bei der Neophytenbekämpfung in der Maktgemeinde Straden eingesetzt. Zuvor erfolgte die Erkundungen von Neophytenbefallsgegenden vom Verein L.E.i.V. . Im heurigem Jahr sollen die Stradner Kogel-Waldgebiete von Dirnbach, Stainz bei Straden, Karbach, Sulzbach, Neusetz, Hof, Puxa, Monga bis Radochen gesäubert werden. Dafür ist nun eine ganze Woche zur Verfügung. Die Arbeit der Camp-Teilnehmer ist ehrenamtlich und soll der öffentlichen Wahrnehmung dienen. Die Camp-Teilnehmer werden auch das Blaurackenfest unterstützen. Vor der Arbeit gab es jedoch noch eine Einführung in die Region und in die Naturschutzarbeit des Vereines L.E.i.V. von Mag. Bernd Wieser und eine Führung durch den Naturschaugarten.

Einschulung der Camp-Teilnehmer im neuen NATURA2000-Zentrum

Einschulung der Camp-Teilnehmer im neuen NATURA2000-Zentrum

Die Neophytenbekämpfung widmet sich vor allem der Amerikanischen Kermesbeere, die leider immer noch in manchen Gärten angebaut wird. Von einer einzigen Pflanze ausgehend, können hunderte Hektar Wald betroffen sein. Im Raum Neustift konnte ein großes Befallsgebiet entdeckt werden, wo die pflanzen auch in den Äckern weit verbreitet ist. In tagelanger Arbeit mit einem Stundeneinsatz von ca. 500 Arbeitsstunden werden die großen Herde zurückgedrängt. Beseitigen wird man den Befall nicht so schnell können, weil Wurzelreste im Boden stecken bleiben. Jedes Jahr sollte man als Waldbesitzer nachsehen und die Pflanzen entfernen bevor sie Beeren ausbilden, die von den Vögel gefressen werden oder von Mäusen verschleppt werden. Diese Beeren haben wir aus den Wäldern mitgenommen. Wir werden sie nach dem Abtrocknen verbrennen. Das Waldgebiet Neustift soll jedenfalls als Neophyten-Sanierungsgebiet ausgewiesen werden. Ein dementsprechender Antrag wurde von Mag. Wieser an VBgm. Anton Edler gestellt.

Neophyten verdrängen die Waldbäume

Neophyten verdrängen die Waldbäume

Was, wenn nichts geschieht? Wenn nichts geschieht, dann sollte man einmal ins Südsteirische Weinland blicken. Dort hat die Kermesbeere inzwischen ganze Waldgebiete übernommen, wo kein Holz mehr wächst. Auch entlang der Sulmufer hat sich die Kermesbeere ausgebreitet. Der invasive Neophyt ist nur einer von vielen, aber ein ganz besonders agressiver. Wir sollten nicht wegsehen. Die tiefgründigen Wald- und Ackerböden werden von dieser Art bevorzugt. weiterlesen »

27. Juli 2016

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Nicht neu ist die eingeschlagene Route bei dieser Rangertour mit den Kindern der Lebenshilfe Mureck. Neu ist, dass wir am Anfang des Tages noch gestriegelt und geschneuzt unseren Mann und unsere Frau gestanden haben, was sich zum Ende hin nicht mehr so behaupten lies. Schuld daran war wohl das Programm. Im Naturschaugarten Stainz trafen wir uns mit Mag. Bernard Wieser vom Blaurackenverein. Er zeigt uns den Garten und weist uns auf die zahlreichen unterschiedlichen Vulkansteine hin, die hier in der Außenanlage zur Anwendung kamen. Sie zeigen uns die Wanderwege, führen uns durch den Garten und schützen uns vor dem Wind, der durch die Anlage pfeifen könnte. Wir begeben uns auf den Wespenspinnenpfad und siehe da, wir finden auch gleich einige dieser großen gelb-weiß gestreiften Spinnen in ihren Netzen, die ein Zickzackband zeigen. Sofort fangen wir in der Streuobstwiese einige Heuschrecken und füttern damit die Spinnen. Grausam ja, aber wir sehen auch, wie die Spinne arbeitet, wie sie die Vibrationen im Netz wahrnimmt, schnell zur Beute huscht und sie gekonnt mit einem Netz umwickelt. Das Männchen wartet inzwischen am Rand des Netzes auf die große und sogleich letzte Chance seines Lebens. weiterlesen »

18. Juli 2016
Foto Michael Tiefenbach

Foto Michael Tiefenbach

Am Sonntag, dem 7. August ist es wieder soweit. Das Blaurackenfest startet um 11:00 Uhr im Naturschaugarten in Stainz/Straden. Wer eine Blauracke sehen möchte kann mit unseren Kutschern mitfahren oder eine persönliche Tour mit Bernd Wieser machen. Ein Spende ist dafür erforderlich. Für die Kinder gibt es wieder Spielplatz, Streichelzoo und Kinderschminken. Kulinarisch sorgen die Stainzer Stube und der Blaurackenverein für nachhaltige Speisen und Getränke aus der Region. Das Fest wird umrahmt von den Korbflechtern und Musik aus Gaasen, den Grombanblos und unserem Mitarbeiter Lothar Lässer. Am Infostand gibt es alles über unsere Artenschutzprojekte und Souvenirs zur Unterstützung des Vereines.

15. Juli 2016

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Wenn das Wetter schön wird und die Temperaturen steigen, dann wird Heu gemacht. Einen Tag vor der Mahd wird die Wiese mit Warnstangen, an denen ein Plastik-Absperrband raschelt, ausgestattet, damit die Rehgeißen ihre Kitze aus der Wiese führen. Luis und Christoph fahren am nächsten Tag los und mähen die größeren freien Wiesenflächen. Die für die Scheibenmähwerke zu kleinen Flächen mäht die Fußtruppe. Franz, Gerd und Lothar leisten hier großartige Arbeit.

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Noch vor dem Kreiseln muss das Heu unter den Bäumen ausgetragen werden. Sobald dies geschehen ist kommen die beiden Mäher mit den Kreisel oder Schwender und verteilen das Heu regelmäßig auf der Fläche. So kann es schneller abtrocknen. Wenn die Sonne schön leuchtet, wird zweimal täglich gekreiselt und am dritten Tag das Heu auf Strich gerecht. Noch einmal kommt die Fußtruppe und recht die nicht erfassten Heuschwaden zusammen. Am späteren Nachmittag kommt Luis mit seiner Heupresse. Jetzt werden die Ballen gezählt. Das ist wichtig für die Wiesenkartierung und die Aufwuchsmengen.

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Die gepressten Heuballen werden von Christoph und Luis zusammengestellt und mit einem Transporthänger zur Heuhalle verfrachtet. Dort stapelt Christoph die Ballen so, dass möglichst viele in die Halle passen. Die Heuballen werden mit Paletten unterlegt um keine Lagerschäden zu bekommen.

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