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Eine umfassende Analyse des Rotlehmbodenwaldes bei Halbenrain lieferten die Science Kids aus Wildon, die hier ein Jugendlager in der Akademie Hortus-Niger belegten. Pflanzen, Tiere und sogar Pilze wurden analysiert und aufgenommen. Mag. Bernard Wieser zeigte den Kindern, wie das geht und mit welchen Hilfsmitteln er arbeitet, um zu einem Ergebnis zu kommen. Die Exkursion führte die Gruppe vorbei an den Stürghk-Teichen hinein in den Rotlehmbodenwald entlang der Waldwege. Auf den Waldwegen tummelten sich frisch entwicklete Gras- und Springfrösche, Erdkröten und Gelbbauchunken. Auf den Lichtungen fanden die Kinder einige verschiedene Schmetterlingsarten, am Teich Wasservögel und Libellen und entlang der Strecke unzählige Pflanzenarten. Bei einigen blieb Mag. Wieser stehen und erzählte eine Geschichte über sie. Die Schüler der 3. Klasse der Neuen Mittelschule Wildon notierten, zeichneten und fotographierten die Lebewesen, bevor sie in die mitgebrachten Bestimmungsbücher blickten und nach den Arten suchten. weiterlesen »

 
23. Juni 2016

VortragDSC_9407

Eine umfassende Analyse des Rotlehmbodenwaldes bei Halbenrain lieferten die Science Kids aus Wildon, die hier ein Jugendlager in der Akademie Hortus-Niger belegten. Pflanzen, Tiere und sogar Pilze wurden analysiert und aufgenommen. Mag. Bernard Wieser zeigte den Kindern, wie das geht und mit welchen Hilfsmitteln er arbeitet, um zu einem Ergebnis zu kommen. Die Exkursion führte die Gruppe vorbei an den Stürghk-Teichen hinein in den Rotlehmbodenwald entlang der Waldwege. Auf den Waldwegen tummelten sich frisch entwicklete Gras- und Springfrösche, Erdkröten und Gelbbauchunken. Auf den Lichtungen fanden die Kinder einige verschiedene Schmetterlingsarten, am Teich Wasservögel und Libellen und entlang der Strecke unzählige Pflanzenarten. Bei einigen blieb Mag. Wieser stehen und erzählte eine Geschichte über sie. Die Schüler der 3. Klasse der Neuen Mittelschule Wildon notierten, zeichneten und fotographierten die Lebewesen, bevor sie in die mitgebrachten Bestimmungsbücher blickten und nach den Arten suchten. weiterlesen »

18. Juni 2016

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Während der letzten Wochen hörte es nicht auf zu regnen. Obwohl mehr Zeit zum Beobachten bleibt ist die Sorge um den hohen Einsatz vorhanden, der mit der Wiesenmahd verbunden ist. Immerhin sind über 250 Flächen zu bewirtschaften, die meisten 2mal im Jahr. Nun hatten wir dank eines Föhnsturmes die nötige Trockenheit um die ersten 50 Heuballen zu pressen. Der Einsatz des Teams war enorm. Das Wolkenspiel war auch diesmal wieder einzigartig. Nur Minuten nach dem Pressen setzte der Regen ein. weiterlesen »

6. Juni 2016
Vorstand und Bürgermeister lauschen den Ausführungen des Teams aus der planwerk.stadt Feldbach

Vorstand und Bürgermeister lauschen den Ausführungen des Teams aus der planwerk.stadt Feldbach

Ein Projektteam aus Feldbach mit Mag. Manfred Riedler und Karin Kaufmann stellten ihren NATURA2000 – Projektvorschlag den Vorstandsmitgliedern des Blaurackenvereines vor. Das ehemalige Stainzer Gemeindeamt wird in Zukunft als NATURA2000-Zentrum eine Anlaufstelle für die Bevölkerung und Gäste des Vulkanlandes sein. Ein Schwerpunkt wird in der Betreuung der Biologieklassen hinsichtlich der Schutzziele des NATURA2000-Netzwerkes sein. Der Wettbewerb, der derzeit stattfindet, soll das beste Projekt für das Zentrum hervorbringen. Das Steirische Vulkanland hat in einem Regionalausschuss das in Österreich einzigartige NATURA2000-Blauracken-Zentrum als bestes Beispiel in seine Förderungsansuchen über ein LEADER-Programm aufgenommen. Jetzt gilt es noch Vergleichsangebote einzuholen, bevor im nächsten Jahr die Umsetzung vorangetrieben werden kann.

4. Juni 2016

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Die Klöcher Fledermäuse gaben sich alle Mühe um die schaulustigen Gäste der Bat-Night zu beeindrucken. Das nächtliche Schauspiel des gemeinsamen Ausfliegens erinnert an BBC-Dokumentationen über große Fledermaushöhlen in den Tropen. Nur mit dem Unterschied, dass man diesmal live dabei war. Die Fledermäuse jagten zwischen den Teilnehmern der Bat-Night durch und kümmerten sich nicht weiter um die Menschen. Wir gehören halt nicht in ihr Beuteschema. Aus dem Dachstuhl hörte man das Zwitschern der über 1500 Fledermäuse. Obwohl man die Fledermäuse wärend ihrer Flugeinlagen kaum hört, mit Außnahme des Flügelgeräusches funktioniert das Echeolot im Hochfrequenzbereich, gibt es in der Wochenstube eine Verständigung durch Soziallaute. Und beim Ausfliegen sind diese Laute besonders deutlich zu hören. Da verabschieden sich die Mütter von ihren Jungen um sie bei der Rückkehr im Morgengrauen wiederzufinden. Über uns zogen sie dann in Richtung Wald von dannen.

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In der Vinothek gab es Vorträge über die Methoden zur Fledermauserhebung. Primoz Presetnik stellte alle gängigen Varianten der Suche nach den Säugetieren vor. Auch deren Biologie kam nicht zu kurz. Oliver Gebhard gab eine Übersicht über die besonderen Arten Langflügelfledermaus, Große Hufeisennase und Großes Mausohr. Auch die Forderung nach dem Schutz dieser Arten, die inzwischen schon in ganz Mitteleuroa zu echten Raritäten werden, galt es auszudrücken. Eine Diskussion über die immer stärker werdende Freizeitnutzung beim Klettern und das Feuer machen vor oder in den Höhlen zeigte die heutigen Bedrohungsbilder, neben den verstärkten Einsätzen von Insektiziden in der Landwirtschaft und im privaten Bereich. Bernd Wieser erklärte das Natura2000-Netzwerk und seine Aufgaben im Bereich der Fledermäuse. Dass die Arbeit mit den Kindern ein Schlüssel zum erfolgreichen Schutz dieser Arten sein kann und dass man sich dieser Arbeit in Zukunft noch mehr widmen möchte, war Inhalt seines Vortrages. Die Steirische Naturparkakademie mit Karoline Kreimer-Hartmann und der Verein Lebende Erde im Vulkanland mit Bernd Wieser arbeiten für diese Veranstaltung jedes Jahr eng zusammen. weiterlesen »

1. Juni 2016
Hans und Ruperta Körtveljesi, Michael Breuss und Stojan Habjanic vom Murschutzkomitee

Hans und Ruperta Körtveljesi, Michael Breuss und Stojan Habjanic vom Murschutzkomitee

Seit einem Jahrhundert haben sich die Sterlets, die kleinste europäische Störart, immer weiter aus der Mur und Drau in Richtung Donau zurückgezogen. Nur selten trifft man einen dieser Knochenfische oberhalb der Mur-Drau-Mündung an. Der Grund ist neben der intensiven Befischung vor allem der Mangel an geeigneten Laichgründen. Der Sterlet schwimmt über 300 Kilometer Stromaufwärts um dann in frischen Schotterbänken abzulaichen. Damit ähnelt er in seiner Biologie dem Donaulachs, dem Huchen, der ebenfalls frische Schotterbänke zum Laichen benötigt. Seit einem Jahrhundert halten jedoch die Wasserkraftwerke diesen Schotter zurück und das wirkt sich auf die Verbreitung dieser Arten aus. Der Sterlet sucht im Winter tiefe Gewässereinstände auf und zieht ab April stromaufwärts. Er ernährt sich von Bodentieren, vorwiegend Wirbellosen, Schnecken, Würmern, Krebsen usw..

WWF-Balkangruppe mit heimischen Fischern

WWF-Balkangruppe mit heimischen Fischern

WWF und Moja Mura (Slowenisches Murschutzkomitee) haben nun zusammen eine Freilassungsaktion unterhalb des letzten Murkraftwerks bei Spielfeld in Cersak durchgeführt. Sterlets wurden aus einer deutschen Donau-Nachzucht in Slowenien weitergezüchtet. Nun wurden 30 3jährige Sterlets freigelassen. Die Tiere sind markiert worden. Fischer auf beiden Seiten der Mur sollen die Fänge ihren Fischereiverbänden melden und möglichst wieder freilassen. Man will dadurch mehr über die Anpassung der Tiere erfahren. Erst mit 5-11 Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Die Aktion richtet sich aber auch gegen den geplanten Kraftwerksbau an der Mur. Es sind 8 Kraftwerke im Grenzmurabschnitt und auf rein slowenischen Boden geplant. Die Mur ist noch der wertvollste slowenische Fluss und es gibt tausende Fischer, die ihren Fluss erhalten wollen. Die durchgeführten millionenteuren Aufweitungsmaßnahmen des österreichischen Wasserbaus haben nicht zuletzt auch mit Hilfe des letzten Hochwassers geeignete Lebensbedingungen für den Sterlet hergestellt. weiterlesen »