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28. Januar 2012

Wenn die Böden gefrohren sind, rücken wir mit einem Lader aus um die Nistkästen im Brutgebiet der Blauracke zu warten. Freundlicherweise unterstützt uns Johann Kaufmann aus Krusdorf mit seinem Gerät. Das erspart uns tagelange Arbeit. Nur wenige Kästen hängen innerhalb vom Lader nicht erreichbarer Waldstücke. Mit Alois Absenger, unserem Mitarbeiter und Mag. Michael Tiefenbach, dem wissenschaftlichen Leiter des Blauracken-Artenschutzprojektes hatten wir trotzdem einen vollen Tag zu tun um 50 % der Nistkästen zu warten.

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22. Januar 2012

Vor einem vollen Saal konnte auch dieses Jahr die Mitgliederversammlung des Vereines Lebende Erde im Vulkanland abgehalten werden. Drei Gebietsbetreuer präsentierten ihre Arbeit in den oststeirischen NATURA2000 Gebieten und darüber hinaus die Vereinsarbeit des Blaurackenvereines. 8700 Gäste nahmen an den verschiedenen Veranstaltungen teil und über 280 Beratungen wurden allein im Südoststeirischen Hügelland von GB Mag. Bernard Wieser geleistet. GB Mag. Johann Pfeiler wird der neue Bezirksnaturschutzbeauftragte der Bezirke Feldbach und Radkersburg und Dr. Andreas Breuss folgt ihm in der Funktion des Gebietsbetreuers für die Grenzmur. Mag. Emanuel Trummer gab einen Überblick in seine Arbeit in 5 verschiedenen Europaschutzgebieten und betonte die Notwendigkeit der Freiwilligen in der Naturschutzarbeit. Die Rechnungsprüfer lobten die ordnungsgemäße Buchführung und baten die anwesenden 80 Mitglieder um die Entlastung des Vereinsvorstandes, Obmann Karl Lenz, Kassier Heinz Prelicz und Schriftführerin Marianne Müller-Triebl, welche auch erteilt wurde. Als Ehrengäste waren die beiden Bezirkshauptleute HR Wilhelm Plauder und HR Alexander Maizan, sowie LAbg. Josef Ober anwesend. Der Obmann des Steirischen Vulkanlandes lobte die Arbeiten und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei die finanzielle Arbeit hinter diesen Projekten umzusetzen. Die anwesenden Bürgermeister und Vizebürgermeister unterstreichen die Akzeptanz des Vereins und geben uns Mut zu neuen Taten.

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16. Januar 2012

Große Vorhaben brauchen viele Helfer

12 mal im Jahr findet eine Vorstandsitzung statt. Meistens am ersten Montag oder Mittwoch im Monat treffen sich die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder und die Mitarbeiter des Vereines zu einer Besprechung der Aktionen und Vereinsangelegenheiten. Mit dem heurigen Jahr ist unser Verein 10 Jahre alt. Nimmt man die Zeit als Interessensgemeinschaft dazu, gibt es uns seit 1997.

Abgelegt unter: LEiV
14. Januar 2012

Leopold Riedrich schult die neuen Korbflechter ein

Das Korbflechten ist ein aktiver Beitrag zum Schutz unserer traditionellen Kulturlandschaft. Immer mehr Menschen suchen nach einer Bedeutung, einer Identität. Das gewohnte Umfeld hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Nachteil verändert. Die Welt wird immer schnelllebiger. Ein Segen, dass altbewährte Beschäftigungen, die handwerkliches Geschick benötigen, die tägliche Hektik vergessen lassen. Die meditative Seite des Korbflechtens und Besenbindens, einer zeitlosen Beschäftigung, kuriert die Seele vom täglichen Stress. Die Korbflechtergemeinschaften, die überall im Vulkanland entstehen, werden immer größer. Das benötigte Material wird schön langsam knapp. Also ist es wieder an der Zeit neue Korbweiden zu pflanzen. Diese brauchen viel Sonne und mehr oder weniger gut durchfeuchtete Böden.

Kursleiter Leopold Riedrich, Obmann der Korbflechter unterrichtet die neuen Korbflechter in der Kunst des Weidenflechtens. Es gibt aber auch aktive Strohkorbflechter, die ihre Kunst weitergeben und das benötigte Material und Werkzeug mitbringen. Also vorbeischauen, wenn am nächsten Freitag wieder geflochten wird. Im Haus der Vulkane in Stainz/Straden.

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11. Januar 2012

Die Gebietsbetreuer Emanuel Trummer und Bernard Wieser bei den Vorträgen

Am Sonntag, dem 22. Jänner 2012 hält der Verein L.E.i.V. seine Mitgliederversammlung ab. Dabei werden die Arbeiten in den Europaschutzgebieten der Oststeiermark bildlich dokumentiert. Über 8700 Personen haben allein im Südoststeirischen Hügelland und bei diversen Naturschutzveranstaltungen im Mur- und Raabtal teilgenommen. Das ist neuer Rekord. Die Mitgliederzahl bewegt sich um 600 Adressaten vorwiegend im Raum Straden, Tieschen, Feldbach und Bad Gleichenberg. Das sind auch die Kerngebiete der Artenschutzarbeiten, obwohl auch außerhalb, z. B.: bei der jährlichen Amphibienschutzaktion viel geleistet wird. Vogelschutzaktionen, Fledermausschutz, Amphibienschutz, Wiesenschutz, Gewässerschutz und der Schutz von Landschaftselementen gehören zu den vorrangigen Zielen. Dafür werden über 120 Hektar, also 1.200.000 m² Grund auf 300 Einzelflächen in 13 Gemeinden (Halbenrain, Klöch, St. Anna/Aigen, Kapfenstein, Gossendorf, Bad Gleichenberg, Trautmannsdorf, Merkendorf, Stainz/Straden, Straden, Hof/Straden, Deutsch-Goritz und Fluttendorf) vom Verein bearbeitet. Diese Arbeit erfordert einen sehr hohen Aufwand an Planung und ist zudem Wetterabhängig. Außerdem wird die Heuernte vermarktet. Der Verein ist Mitglied bei der Bio-Ernte-Steiermark und beliefert regionale Kunden, wie den Essbaren Tiergarten der Schokoladenmanufaktur Zotter. weiterlesen »